Monthly Archives: April 2015

Demo am 1. Mai – alle hin da!

nervermindthepaper1mai2015

Moin Zecken,

heute gibt es wieder eine große Demo gegen die menschenunwürdige Behandlung von Flüchtlingen nicht nur in Hamburg, sondern der gesamten EU. Los geht es um 14 Uhr vom Millerntorplatz. Alle hin da!

Aufruf von Recht auf Stadt – Never mind the Papers!

+++Bald gehts los! Sagt nochmal allen Bescheid!+++
Der 1. Mai steht vor der Tür…helft mit auch die letzten Tage kräftig Werbung zu machen. Zusammen ein klares Zeichen setzen: Refugees Welcome!!

Ob die Ignoranz des rot-grünen Senats in Hamburg, die geplante Ausweitung der Abschiebehaft deutschlandweit oder das unerträgliche Sterbenlassen an den Grenzen der EU. Die letzten Wochen haben viel zu deutlich gezeigt: dieser menschenunwürdigen Politik zu widersprechen ist alternativlos!

Wie immer gilt: Je mehr desto besser → macht nochmal richtig Wirbel bei Freund*innen, Familie, Bekannten, Kolleg*innen! Bringt sie mit…kommt alle…wir sehen uns Freitag! Wir haben euch hier eine kleine Zusammenfassung mit relevanten Informationen zum weiterschicken an all eure Freund*innen zusammengestellt:

Demonstration für die Rechte und Würde geflüchteter Menschen:
„Recht auf Stadt – Never Mind the Papers – No One is Illegal!“
Fr. 01.05., 14.00 Uhr, Millerntorplatz
https://www.facebook.com/events/468732509945558/

Die Demoroute:
Millerntorplatz – Budapester Straße – Thadenstraße – Wohlwillstraße – Clemens-Schultz-Straße – Talstraße – Reeperbahn – Pepermölenbek – St. Pauli Fischmarkt – St. Pauli Hafenstraße – Helgoländer Allee
http://bit.ly/1DSu4hv

Ist das Kunst oder kann das weg?

astraredbull

Ahoi!

Schon eine Woche nach dem leider nicht von Erfolg gekrönten Spiel an der Brenz wartet eine sportlich schwierige und maybe existenzielle Partie gegen Vita Cola, äh RasenBallsport Leipzig auf uns, das seit Monaten der Liebling eines (fast) jeden Fußball-Fans ist. Die von uns im Rahmen des Hinspiels gemachten Erfahrungen bestätigten uns in dieser Liebe.

Wie man gestern in der „Welt“ und sonstwo lesen konnte, wäre diese Liebe fast besitzergreifend geworden. Um mit Egotronic zu sprechen: Der FC St. Pauli ist so „Hip, Cool, Sexy“, dass er sich gut vermarkten, leider aufgrund einer aktiven Fanszene aber nicht instrumentalisieren lässt. Dass ersteres trotzdem bis zu einem gewissen Punkt der Fall ist, ist natürlich auch unumstritten und zu kritisieren. Darüber mag sich momentan aber jemand anderes den Kopf zerbrechen.

Denkt man an RB Leipzig, denkt man zugleich auch an Fanproteste. In letzter Zeit häufen sich die Schlagzeilen auf den „Fankultur“-Pages, wenn Verein „XY“ durch Abwesenheit glänzt oder den Protest mit dem Messer zwischen den Zähnen in die Kurve trägt. So hatte auch der FC St. Pauli seinen Widerstand gegen den aus Österreich gesteuerten Marionettenclub nicht aus dem, sondern in das Stadion verlagert. Wirklich in Erinnerung geblieben ist davon nichts. Ein paar Transpis hier, ein paar Anti-RB-Rufe da. Doch egal, welches Ausmaß der Protest auch annehmen mag, letztlich fühlt sich alles wie ein Sturm im Wasserglas an, wenig zielführend und kaum effektiv. Mancher Protest wirkt ehrlich, manch anderer eher wie Trittbrettfahren nach dem Motto „Wir sind auch voll gegen RB, Kommerz und so“, um sein Gewissen zu beruhigen oder im Fanszenen-Battle einen Stein mehr im Brett zu haben.

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